Budtler UNIVERSAL Weichenantrieb #10000

11,00 

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Beschreibung

Der motorischer Weichenantrieb ist für alle Spurweiten geeignet und kann mit den nachfolgenden genannten Bausteinen geschaltet werden. Mit den Bausteinen und den Zubehörsets kann der Weichenantrieb nach den jeweiligen Anlagenbedürfnissen individuell angepasst werden.

Bei späteren Änderungen braucht der Weichenantrieb nicht mehr demontiert werden. Der Weichenantrieb ist so flexibel, das er immer preiswert und individuell auf bzw. abgerüstet, oder umgebaut werden kann. Alle Bausteine und Zubehörsets lassen sich nachträglich motieren bzw. tauschen. Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass auch alle Bauteile ausgetauscht werden können.

Ein Fehlkauf findet dadurch nicht statt!!!

 

Länge der Platine: 95mm
Breite der Platine: 40mm
Höhe der Platine: 23mm

Dieser motorische Weichenantrieb ist für konventionelle Modelleisenbahntrafos für Wechsel- und Gleichstrom geeignet. Je nach dem welcher Baustein genutzt wird. Für den optimalen Betrieb mit Gleichstrom empfehlen wir ein Labornetzgerät. Dieses liefert eine konstante Gleichspannung, die optimal eingestellt werden kann. Die normalen Trafos aus den Startsets etc. leisten dies oft nicht, oder nur bedingt. Dies sollte immer getestet bzw. überlegt werden.

Lieferumfang

Motor: 12 Volt
Stellschraube: V2A Edelstahl
Klemmschraube Stellhebel: V2A Edelstahl
Klemmmutter Stellhebel: V2A Edelstahl
Gewindeeinsatz Stellhebel: Messing
Befestigungsschrauben für Weichenantrieb: Verzinkt
Motorhalterung, Stellhebel und Gehäuse: 3D-Druck aus Industrie-Filament

Im Lieferumfang enthalten sind 3 Befestigungsscharuben und ein Federstelldraht. Der Federstelldraht muss noch beim Stellhebel vom Weichenantrieb eingebaut werden. Der Stellhebel hat eine Bohrung. Dort wird der Stelldraht eingeführt, durchgesteckt und sollte bündig mit der unteren Außenkannte vom Stellhebel sein. Mit der Schraube wird der Federstelldraht dann festgeklemmt. Bitte das Foto beachten.

ACHTUNG: Falls der Stelldraht nicht bündig ist, könnte man sich später evtl. an dem überstehenden Stelldrahtende verletzen.

Beim Stelldraht besteht auch die Möglichkeit einen anderen Draht zu nehmen. Hier kann man testen, was gefällt. Man könnte auch die vorhandene Öffnung vom Stellhebel aufbohren um einen dickeren Stelldraht zu nehmen. Auch hier spricht die Variabilität des Weichenantriebs für sich.

An der Weiche dann eine Bohrung von mindestens 12mm Druchmesser, Mitte der Weichenzunge in die Anlagenplatte bohren. Der Weichenantrieb kann am Verbindungsschlauch zwischen Motor und Gewindeschraube leicht bewegt werden. Den Stellhebel in die Mitte der beiden Mikroschalter vom Weichenantrieb drehen. Dann hat der Stellhebel zu beiden Seiten den gleichen Stellweg. Den Weichenantrieb mit dem Stelldraht von unten durch die Bohrung in der Anlagenplatte in die Öffnung der Weichenzunge stecken und ausrichten. Der Stellweg sollte immer gerade sein, damit auch die Weichenzunge optimal gestellt wird. Wenn der Weichenantrieb ausgerichtet ist, müssen die drei Befestigungslöcher markiert und gebohrt werden. Für die Bohrlöcher hat sich ein 1,5mm Bohrer bewährt. Dies kann aber jeder selber entscheiden. Wenn die Löcher gebohrt wurden, den Weichenantrieb wieder wie beschrieben montieren und mit den Schrauben befestigen. Dann den Stelldraht an der Weichenzunge noch passend kürzen.

Achtung: Die Befestigungsschrauben bitte wirklich nur leicht fest anziehen. Je fester geschraubt wird, um so weniger hat man eine Dämpfung der Stellgeräusche. Die Befestigungsschrauben sind lang genug, man könnte zusätzlich noch weitere Dämpfung wie Kork, etc. unter den Silikonpunkten verwenden.

Der Stellweg des Weichenantriebs kann auch nach dem Einbau noch verändert werden. Die Betätigungshebel der Mikroschalter können mit einer Spitzzange vorsichtig gebogen werden. Dann muss aber unbedingt geprüft werden, ob sich der Weichenantrieb auch abschaltet. Sonst geht der Weichenantrieb durch Dauerstrom kaputt.

Der elektrische Anschluss besteht aus 6 Schraubklemmen mit Drahtschutz. Empfohlen wird, dass alle 6 Leitungen angeschlossen werden sollten. Sonst muss man später bei Änderungen wieder unter die Anlage gehen und zusätzliche Leitungen verlegen. So kann man dann bequem alle Änderungen in der Schaltzentrale ohne großen Aufwand, nach Wunsch vornehmen.

Danach kann der jeweilige Baustein für den Anlagenbetrieb eingesteckt werden. Dabei bitte unbedingt die Einbauanleitung und Lage der Nocken am Gehäusebaustein achten. Diese müssen immer nach Außen zeigen.

Der motorische Weichenantrieb ist geprüft und schon gefettet worden. Dafür wurde ein Armaturenfett aus dem Sanitärfachhandel verwendet. Dieses hat sich optimal bewährt. Natürlich kann auch ein anderes Schmiermittel verwendet werden. Dann muss allerdings das vorhandene Armaturenfett komplett entfernt werden.